Die Flüssigkeit im Grünen Smoothie: Wasser & Co. im Smoothie Maker

Grüntee im grünen Smoothie

In den meisten Rezepten für Grüne Smoothies gibt es eine Basisflüssigkeit, die dazu dient die Konsistenz von breiig auf trinkbar zu verändern. Wie flüssig man seinen Grünen Smoothie genießt, hängt dabei von den persönlichen Vorlieben ab. Manche schlürfen ihn am liebsten wie einen Cocktail durch den Strohhalm, andere wiederum bevorzugen eine Konsistenz, die man löffeln kann. Wie auch immer man seinen Green Smoothie zu sich nimmt: Die Aufnahme von Flüssigkeit ist für den menschlichen Körper enorm wichtig. Einen ebenso hohen Stellenwert nimmt die Abwechslung auf dem Green Smoothie Speiseplan ein. Genau so wie man sein Blattgemüse oftmals wechseln sollte, können verschiedene Flüssigkeiten im Grünen Smoothie zu einer rundum gesunden Ernährung beitragen, die den Körper mit allen wertvollen Nährstoffen und Vitaminen versorgt.

Wasser: die Grundzutat im Grünen Smoothie

Wir machen es uns vielleicht nicht jeden Tag klar, aber sauberes Trinkwasser ist ein echter Luxus. Der Hahn wird aufgedreht, und schon sprudelt klares Wasser. Im Allgemeinen ist die Trinkwasserqualität in der Schweiz und anderen mitteleuropäischen Ländern absolut einwandfrei. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass unser Trinkwasser gesäubertes und künstlich aufbereitetes Wasser ist. Auch wenn dieses Wasser in keinster Weise schädlich ist, so wurde es dennoch chemisch und / oder physikalisch behandelt. Als Alternative zu Trinkwasser als Zutat im Smoothie bietet sich Mineralwasser ohne Kohlensäure an. Ist das zu aufwendig, sollte man die Anschaffung eines haushaltsüblichen Wasserfilters überlegen, denn davon profitiert auch der Geschmack von Tee oder Kaffee.

Da es geruchs- und geschmacklos ist, eignet sich Wasser perfekt für den Grünen Smoothie. Ist die Konsistenz zu fest, wirken Eiswürfel oder ein Schluck Wasser Wunder. Wassermangel zeigt sich in Müdigkeit und Erschöpfung, deshalb ist es wichtig, jeden Tag ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Nussmilch als Geschmacksbereicherung im Smoothie Maker

Nussmilch hat einen ganz eigenen und unverwechselbaren Geschmack, weshalb man sie vor dem ersten Einsatz im Smoothie Mixer aufjeden Fall erst einmal pur probieren sollte. Je nach verarbeiteter Nusssorte schmeckt sie süßlich bis herb. Sie hat zwei Nachteile: Man findet sie in regulären Supermärkten eher selten, und wenn man sie entdeckt, kostet sie ein gefühltes Vermögen. Aber wer einen Standmixer oder Smoothie Maker hat, der kann diese beiden Nachteile als unerheblich abtun. Von der Mandelmilch bis zur Haselnussmilch kann man Nussmilch ganz einfach selber machen, und zwar nach diesem Rezept. Wer seine Nussmilch selbst macht, braucht nicht viel Zeit, spart Geld und kann zudem noch sicher sein, dass sie zuckerfrei ist.

Nussmilch ist nicht nur eine tolle Alternative für Veganer und Allergiker, sondern hat viel zu bieten. Natürlich ist sie laktosefrei und deshalb leicht verdaulich. Mandelmilch zum Beispiel hat viele Vitamine, ist natriumarm, cholesterinfrei und reich an Mineralien und Nähsrtoffen. Und sie ist einfach lecker zu jedem Blattgemüse und jeder Obstsorte.

Grüner Tee als herbes Universalgenie

Grüner Tee ist so gesund, dass es schon fast ein wenig unheimlich wirkt. Immer vorausgesetzt, man trinkt ihn regelmäßig, lindert er Depressionen, wirkt aber auch gegen Kopfschmerzen. Er hilft bei Fettsucht, Diabetes, Parkinson und Alzheimer, kann aber auch präventiv gegen Krebs wirken. Das alles ist nicht nur Hörensagen, sondern wurde inzwischen durch zahlreiche klinische Studien belegt. Neben den Catechinen, denen die meisten dieser gesundheitsfördernden Eigenschaften zu verdanken sind, hat grüner Tee noch andere wichtige Inhaltsstoffe: Vitamin A, Vitamin B, Vitamin B2, Calcium, Kalium, Phosphorsäure, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel, Carotine und Fluorid. Warum also nicht mal einen grünen Tee statt Kaffee versuchen?

Im Grünen Smoothie entfaltet der unfermentierte Tee seine erstaunliche Wirkung ebenso gut. Er wird abgekühlt in den Standmixer gegeben und passt gut zu süßen Früchten wie Pfirsichen, die seinen herben Geschmack etwas auffangen.

Hafermilch, der heimliche Star im Smoothie Mixer

Als laktosefreier Milchersatz und als aromatisierter Haferdrink ist sie schon länger bekannt: die Hafermilch. Auch sie hat einen klaren, eindeutigen Eigengeschmack, den man vor dem ersten Mixen mit Blattgemüse und Früchten einfach mal pur testen sollte. Ähnlich wie die Nussmilch ist Hafermilch relativ teuer und nicht in jedem Supermarkt erhältlich. Aber auch da gibt es Abhilfe: Ein simples Rezept für Hafermilch finden Sie hier.

Auch in der Hafermilch finden sich zahlreiche wichtige Nährstoffe und Vitamine, aber kein Cholesterin. Wer also auf seinen Cholesterinspiegel achtgeben muss, der hat hier einen guten Partner gefunden. Ballaststoffe und Spurenelemente sind ebenfalls in der Hafermilch zu finden. Alle Smoothies, die mit Kiwi gemacht werden, sind perfekte Partner. Nicht nur, weil der Geschmack gut zusammenpasst (das muss schließlich jeder selbst entscheiden), sondern weil normale Milch durch das eiweißspaltende Enzym in der Kiwi ausflocken würde. Auch Waldfrüchte passen toll zum Geschmack der Hafermilch. Für eine echte Geschmacksexplosion sorgt übrigens eine Mischung aus Hafermilch und Haselnussmilch. Die beiden passen super zusammen und machen aus einem ganz normalen Grünen Smoothie einen Smoothie mit Dessert-Qualitäten.

Kokosmilch und Kokoswasser – der feine Unterschied

Beide schmecken himmlisch nach Urlaub und Sommer, unterscheiden sich aber vor allem im Kaloriengehalt. Während Kokoswasser pro 100 ml nur 10 kcal hat, schlägt die cremige Kokosmilch fast alle Rekorde: Ganze 197 kcal pro 100 ml sind nichts für Diätwillige. Wer seine Ernährung umstellen und dabei abnehmen möchte, muss nicht auf Kokosmilch verzichten, sollte sich aber dessen bewusst sein.

Kokosmilch enthält viele Mineralstoffe, u. a. Kalium, Calzium, Phosphor und Magnesium. Im Kokoswasser finden sich ebenfalls viele Mineralien und Spurenelemente, die unser Körper braucht. Probieren Sie beides, Kokosmilch und Kokoswasser, im Grünen Smoothie aus. Denn nur, wer seinen Speiseplan vielfältig gestaltet, ernährt sich gesund! Neben den exotischen Früchten wie Mango und Banane sind quasi alle Früchte mit Kokosgeschmack kompatibel.

Reismilch im Grünen Smoothie

Manche finden den Geschmack fade, manche nennen ihn mild: Der Geschmack von Reismilch ist nicht sehr intensiv. Gerade das entpuppt sich aber als Zutat im Grünen Smoothie als Vorteil. Beim Rotieren der Flüssigkeiten kann die Reismilch auch mal das Wasser ersetzen. Sie passt durch ihren neutralen Geschmack auch zu allen anderen Zutaten im Green Smoothie. Man kann sie wie die Sojamilch fast überall kaufen, denn als Milchersatz bei Laktoseunverträglichkeit ist sie sehr beliebt. Alternativ dazu kann man Reismilch ebenfalls ziemlich leicht selbst machen und vielleicht ein wenig experimentieren mit verschiedenen Reissorten (alles außer Milchreis und Risottoreis, das funktioniert nicht!).

Reismilch ist nährstoff- und vitaminarm, weshalb die industriell hergestellten Produkte meistens mit eben diesen fehlenden Stoffen angereichert werden. Außer dem geringen Kaloriengehalt hat sie als Lieferant wichtiger Nährstoffe also wenig bis nichts zu bieten.

Sojamilch im Smoothie Mixer

Auch die Sojamilch wird wie die Reismilch oft künstlich aufgepeppt verkauft, da sie wenig Calzium und wenig Vitamine hat. Ihre Vorteile liegen auf anderem Gebiet. Sojamilch ist cholesterin- und laktosefrei, dafür reich an ungesättigten Fettsäuren. Sie schmeckt pur leicht nussig und wenig süß.

An den Geschmack von Sojamilch pur muss man sich gewöhnen, denn er ist keinesfalls mit Kuhmilch vergleichbar. Im Grünen Smoothie passt die Flüssigkeit zu allen Rezepten, bei denen man das Wasser oder andere Flüssigkeit ersetzen möchte. Der etwas nussige Eigengeschmack harmoniert perfekt mit jeder Obstsorte und mit jedem Blattgemüse!

Abwechslung auf dem Green Smoothie Speiseplan   Link zum Text über Smoothie Maker Vielfalt