Smoothie Maker Vielfalt: So bringen Sie Abwechslung in Grüne Smoothies

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Warum es wichtig ist, das Blattgemüse öfter mal zu rotieren? Stellen Sie sich vor, Sie würden jeden Tag immer nur Salamipizza essen. Ziemlich schnell können Sie das Wort Salami nicht mehr hören, geschweige denn einen Bissen von der Pizza nehmen.

Wer Grüne Smoothies in seinen Ernährungsplan aufnimmt, der möchte sich gesund ernährend. Dazu gehört unbedingt ein abwechslungsreiches Angebot an Nahrungsmitteln, statt immer wieder das Gleiche zu essen. Jede Familie der Blattgemüse hat ein anderes Angebot an Nähr- und Vitalstoffen, und jedes Blattgrün schmeckt anders.

Sie müssen sich nicht zwingen, Grünkohl im Green Smoothie auszuprobieren, wenn Sie den Kohl partout nicht leiden können. Und wenn der Grüne Smoothie mit Babyspinat und Apfel Ihr absoluter Favorit ist, können Sie ihn öfter als alle anderen trinken – aber probieren Sie zwischendurch einfach mal etwas anderes aus. Es gibt genügend Gaumenkitzler unter den Blattgemüsearten, die einfach lecker schmecken!

Die Familie der Kreuzblütler: Kohl & Co. im Smoothie Maker

Wer sich den Jahreszeiten entsprechend ernährt, wird ihn bereits als winterliche Vitaminbombe kennen. Roher Grünkohl hat den höchsten Vitamin C Gehalt aller Kohlsorten und versorgt den Körper darüber hinaus mit vielen anderen Vitaminen und Mineralstoffen. Ein Smoothie mit Grünkohl wird dunkelgrün und durch die Senföle leicht scharf. Wer den unverwechselbaren Geschmack von Grünkohl nicht mag, der kann den Anflug von Schärfe durch eine Banane mindern – einfach mal ausprobieren!

Packen Sie Pak Choi in den Smoothie Maker

Pak Choi ersetzt in der Küche oft Spinat und Mangold und wird vor allem in der asiatischen Küche verwendet. Wie der Grünkohl entwickelt er in Smoothies eine senfartige Schärfe. Pak Choi im Grünen Smoothie empfiehlt sich für alle, die Ihre Ernährung umstellen, weil sie abnehmen möchten. Pak Choi hat einen sehr hohen Wassergehalt und deshalb nur ganz wenig Kalorien.

Blätter von Kohlrabi, Brokkoli und Blumenkohl gehören ebenfalls in den Smoothie Maker. Statt das Grün zu entsorgen, schneiden Sie es in grobe Stücke und packen es mit den Standmixer. Mit einem hohen Gehalt an Nährstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und dem wichtigen Chlorophyll bereichern sie jeden Smoothie.

Rucola oder Rauke hat einen sehr intensiven Geschmack und verleiht dem Getränk einen besonderen Kick. Rucola im Grünen Smoothie versorgt den Körper mit Folsäure und Beta-Carotin. Ersteres ist wichtig für die Zellteilung, Letzteres ist ein Provitamin, also die Vorstufe eines Vitamins. In diesem Fall ist es das Vitamin A, in das der Körper Beta-Carotin umwandelt. Der Grüne Smoothie mit Rucola schmeckt besonders scharf durch den hohen Anteil an Senfölen. Deshalb sollte man Rucola im Smoothie genau so dosieren wie in der herkömmlichen Küche: sparsam und als Würze, nicht als Hauptbestandteil.

Fuchsschwanzgewächse: Stark wie Popey durch Spinat und Mangold

Zur Familie der Fuchsschwanzgewächse oder Amarantgewächse gehören, Spinat, Mangold und Rüben. Die meisten Grüne Smoothies Rezepte empfehlen Babyspinat, denn der schmeckt noch zarter als der normale Spinat. Gerade in der Anfangsphase als Smoothie Einsteiger empfiehlt sich dieses Blattgrün als relativ geschmacksneutrales Grün. Außerdem ist der Gehalt an Mineralien, Vitaminen und Eisweiß im Spinat besonders hoch. Wer das Grün im Grünen Smoothie variiert, der muss auch keine Angst vor der Oxalsäure und Nitraten im Spinat (oder im Mangold) haben. Mit Spinat mixt man leuchtend Grüne Smoothies, die eine wahre Freude für´s Auge sind – und für den Gaumen!

Aromatischer als der Spinat ist Mangold, der in den letzten Jahren eine echte Renaissance auf dem Gemüsemarkt erlebt. Im Smoothie Maker entfaltet er einen leicht herben Geschmack, den man mögen muss. Der rot- oder gelbstielige Mangold ist geschmacklich nicht ganz so intensiv. Mangold wird in Grünen Smoothies oft ähnlich wie Rucola eingesetzt, um dem Getränk eine herbe Note zu verleihen. Neben anderen Nähr- und Vitalstoffen beinhaltet er Kalium, Kalzium und Natrium. Mangold unterstützt den Körper wirksam im Kampf gegen Bluthochdruck.

Die Blätter der Roten Bete sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern können ebenfalls als Blattgrün im Green Smoothie verwendet werden. Der Gehalt an Mineralstoffen, Vitaminen und Eiweiß ist in den Blättern deutlich höher als in der Knolle selbst. Die Blätter nicht als Blattgrün für den Smoothie zu verwenden wäre eine echte Verschwendung. Neben Eisen, Magnesium und Vitamin C enthält das Grün der Roten Bete auch noch Kalzium als Baustein für Knochen und Zähne und Vitamin A.

Korbblütler: Die leckersten Salate für den Green Smoothie

Salate jeder Art gehören zum Grünen Smoothie wie Sonnenschein zum Frühling. Blattsalat ist relativ geschmacksneutral und ziemlich gesund – wir alle wissen, wir sollten mehr Salat essen … Im Grünen Smoothie ist die tägliche Portion Salat ab sofort kein Problem mehr. Blattsalat ist durch den geringen Eigengeschmack für alle diejenigen interessant, die lieber fruchtige Smoothies trinken. Wer seinen Grünen Smoothie mit Blattsalat zubereitet, der schmeckt mehr von den Früchten seiner Wahl und kann sich langsam an den „grünen Geschmack“ gewöhnen. Er ist zu jeder Jahreszeit im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt erhältlich. Durch den geringen Kaloriengehalt unterstützen Grüne Smoothies mit Blattsalat alle, die ihre Ernährung umstellen und abnehmen wollen. Blattsalat enthält Kalium, Kalzium und Natrium und hat natürlich auch jede Menge Vitamine im Gepäck. Ähnlich wie Blattsalat kann der Römersalat verwendet werden. Er ist etwas stärker im Geschmack und hat eine festere Struktur, deshalb sollte man ihn auf jeden Fall in kleine Stücke schneiden, bevor er in den Standmixer kommt.

Löwenzahn passt ebenfalls toll zu Grünen Smoothies, und es gibt nicht wenige Rezepte mit dieser Heilpflanze als Zutat. Allein die Beschaffung ist manchmal etwas problematisch, vor allem in städtischen Regionen. Auf dem Biomarkt kann man Löwenzahngrün manchmal kaufen, meistens zu stolzen Preisen. Wer selber sammelt, sollte sicher sein, dass der Löwenzahn nicht vom Rand einer stark befahrenen Straße stammt, denn wie alle Pflanzen nimmt er Schadstoffe auf. Auch in öffentlichen Parks ist Vorsicht angeraten, denn Hundeurin sieht man nicht, ist er erst einmal angetrocknet. Auch wenn die Blüten sich toll in einem Salat machen, sollten nur die Blätter im Smoothie Maker landen. Der Mixer wird mit jungen Blättern spielend leicht fertig, die älteren sind meist etwas holzig und schmecken nicht mehr gut. Neben seiner harntreibenden und appetitanregenden Wirkung hat er viele Vitamine, Eisen und Magnesium vorzuweisen.